Uhren für Allergiker

15 Oct 10:00 am

Als Allergiker hat man es im Leben nicht unbedingt leicht. Je nach Allergie muss man auf viele Dinge verzichten, die für andere Menschen alltäglich sind. Leidet man beispielsweise an einer Schmuckallergie, muss man beim Kauf von Schmuck genau darauf achten, dass dieser aus Materialien hergestellt wurde, die nicht allergieauslösend sind. Das trifft auch auf Uhren zu.

Bei einer Schmuckallergie reagiert die Haut an der Stelle, wo das Schmuckstück getragen wird. In der Regel kommt es zu einem sogenannten Kontaktekzem, welches sich in verschiedener Weise äußern kann. Im schlimmsten Falle tritt eine Neurodermitis auf, die ebenfalls mit verschiedenen Schweregraden einhergeht und den Alltag zur Tortur macht.

Rund sieben Prozent der Bevölkerung sind von einem Kontaktekzem betroffen. Das entspricht in etwa der Häufigkeit von Diabetes mellitus. Zum Glück muss man bei einem Kontaktekzem meist nicht zur medikamentösen Keule greifen. In der Regel verschwindet der Ausschlag, der charakteristisch für ein Kontaktekzem ist, nach einer mehr oder weniger kurzen Zeit. Voraussetzung ist aber, dass der allergieauslösende Stoff von der Haut entfernt wird.

Kontaktallergiker müssen auf Uhren nicht verzichten

Am besten vermeidet man den Kontakt mit allergieauslösenden Stoffen. Welche das sind, kann der Arzt mithilfe eines Allergietests feststellen. In Schmuck ist es oft Nickel, der die Haut zu einer Abwehrreaktion animiert. Recht bald zeigt sich nach Anlegen eines Schmuckstückes eine Rötung und der betroffene Bereich schwillt an. In der Folge kann es zu Bildung von Bläschen und Knötchen kommen. Auch eine Hautschuppung ist möglich. Entfernt man bei den ersten Anzeichen einer allergischen Reaktion nicht das auslösende Schmuckstück, kann sich ein chronisches Ekzem entwickeln oder die Haut neigt zum übermäßigen Verhornen und zur Schrundenbildung.

Der Allergiker findet ein großes Angebot an geeigneten Uhren vor

Eine allergische Reaktion lässt sich durch eine sorgfältige Auswahl vermeiden. Bei Uhren haben sich beispielsweise Keramikuhren bewährt. Keramik wird unter anderem für Zahnfüllungen verwendet und ist ein sehr angenehmes Material. Auch Uhren mit Gummiarmbändern und Gehäusen aus Edelstahl sind für Allergiker geeignet.

Auf Nummer sicher geht man ebenfalls mit Uhren aus Gold oder Silber. Allerdings muss man hier auf die Reinheit des Materials achten. Im Zweifelsfalle hilft Nachfragen. Bei einer hochwertigen Uhr lässt sich leicht herausfinden, was für ihre Herstellung verwendet wurde. Eventuell ist sogar ein Zertifikat vorhanden.

Bildquelle: LD / Pixelio

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