Sinn: Höchste Präzision aus Frankfurt

31 Jan 10:00 am

Neue Lösungen für ganz spezielle Ansprüche anzubieten ist der Anspruch des Frankfurter Uhrenherstellers Sinn Spezialuhren. Zum Portfolio der Uhrenmarke gehören vor allem Uhren für Flieger und Taucher, die sich sowohl als robust als auch als alltagstauglich erweisen.

Gegründet wurde 1961 von Helmut Sinn, der als Pilot und Fluglehrer aus der Praxis kam und genau wusste, welche Ansprüche seine Zielgruppe an eine Uhr stellte. Zunächst wurden Borduhren für die Navigation und Chronografen für Flieger hergestellt, die im Direktvertrieb verkauft wurden. Produziert wurden die Uhren nach den Vorgaben des Firmengründers in der Schweiz beim Private Label Sektor. Weil der Zwischenhandel mit seinen Gewinnspannen ausgeschaltet war, gelang es dem Unternehmen, eine hohe Qualität bei vergleichsweise günstigem Preis anzubieten. Das gute Preis-Leistungs-Verhältnis sprach sich vor allem in der Fliegerszene sehr schnell herum.

Helmut Sinn verkaufte das Unternehmen schließlich 1994 an Lothar Schmidt, der vorher an mehreren verantwortlichen Stellen in der Uhrenindustrie gearbeitet hatte. Der neue Besitzer erweiterte die Vielfalt an Modellen und setzte vor allem auf die Entwicklung neuer Techniken. Er verabschiedete sich auch teilweise vom Direktvertrieb, indem er die Uhren von handverlesenen Uhrmachern vertreiben ließ.

Zusätzlich gründete Schmidt gemeinsam mit Walter Fricker die Firma Sächsische Uhrentechnologie GmbH. Dieses Unternehmen mit Sitz im sächsischen Glashütte produziert Uhrengehäuse. Neben dem Hauptabnehmer, Sinn Spezialuhren, wird auch die Nautische Instrumente Mühle GmbH beliefert.

Sinn Spezialuhren setzt für seine Modelle auf verschiedene besondere Technologien. Dazu gehört die TEGIMENT-Technologie. Die Gehäuse der Edelstahl-Uhren werden in einem besonderen Verfahren behandelt, was der Oberfläche eine Härte verleiht, wie sie auch Keramik besitzt.

Weitere wichtige Technologien sind der Schutz vor Magnetfeldern, welche die Ganggenauigkeit stören können, sowie der Schutz vor eindringendem Wasser. Dafür wird das gesamte Gehäuse mit einem Öl befüllt. Geprüft ist diese Technologie bis zu einer Wassertiefe 12.000 Meter, ein Zertifikat besitzt sie bis zu einer Tauchtiefe von 5.000 Metern.

Bildquelle: Clearlens-images/ Pixelio

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