TAG Heuer: ein Motor für Innovationen

18 Feb 10:00 am

Die Uhrenmarke TAG Heuer, die seit 1999 zur Firmengruppe der französischen Firmengruppe LVMH gehört, gilt als ein innovativer Motor der Uhrenbranche. Denn das Unternehmen, das 1860 von Edouard Heuer gegründet wurde, hat in seiner mittlerweile mehr als 150jährigen Firmengeschichte zahlreiche Neuerungen eingeführt.

Zu diesen Neuerungen gehören unter anderem das Patent für einen Mechanismus, um die Zeit zu stoppen aus dem Jahr 1882, ein Chronograf, der auch die weltweiten Gezeiten anzeigt und ein Zifferblatt für Regatten enthält von 1950 oder ein Chronograf, basierend auf Quarztechnologie, der eine analoge Anzeige Besitzt von 1983.

Der Firmengründer präsentierte seine Produkte unter anderem auf der Pariser Weltausstellung von 1889. Seine Produkte wurden außerdem bei namhaften Veranstaltungen zur Zeitmessung eingesetzt. Dazu gehören neben den Olympischen Spielen auch die Formel 1 und die IndyCar-Rennserie in den USA.

1985 schloss sich die Firma mit der TAG-Gruppe mit Firmensitz in Luxemburg zusammen und arbeitete fortan unter dem Namen TAG Heuer. Elf Jahre später wurde die neue Firma auch an der Börse gelistet.

In der Formel eins, für welche TAG Heuer die Zeitmessung in den Jahren von 1992 bis 2003 stellte, ist es nicht mehr präsent. Hier werden die Heuer-Uhren nur noch von den Teams McLaren-Mercedes und Ferrari benutzt. Als der Zuschlag für die IndyCar-Rennserie kam, erschien ein limitierter Chronograf, dessen Zifferblatt das Logo des Indianapolis-Speedways ziert. Auch für die alpine Skiweltmeisterschaft 2003, die in St. Moritz stattfand, gab es einen Chronographen in limitierter Auflage. Die Produktion von mechanischen Stoppuhren, die vor der digitalen Technik ein wichtiger Zweig von TAG Heuer war, wurde dagegen inzwischen eingestellt.

Für Aufsehen sorgte TAG Heuer, weil es die Firma schaffte, für ihre Serie Kirium zahlreiche prominente Werbeträger zu gewinnen. Neben Schauspielern wie Uma Thurmann, Leonardo DiCaprio und Brad Pitt gehören dazu auch Leistungssportler wie Tiger Woods, Lewis Hamilton oder Kimi Räikkönen.

Bildquelle: dr/ Pixelio

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